Symposium in Wiesbaden am 6. Mai 2017

Am 6. Mai 2017 findet im Kurhaus Wiesbaden ein Symposium über die „Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre“ statt. Das Bündnis Demo für Alle lädt zu dieser Veranstaltung ein. Das Symposium betrachtet die Wurzeln, Argumente und Methoden der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ und unterzieht sie einer kritischen Prüfung aus verschiedenen Perspektiven. Im Anschluss werden Alternativen vorgestellt. Folgende Referenten werden ihre Perspektiven auf die Thematik beleuchten:

  • Der Verfassungsexperte Dr. Christian Winterhoff, der in einem Rechtsgutachten auf die Verfassungswidrigkeit  der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Unterrichtsstoff herausgearbeitet hat, spricht über Sexualpädagogik der Vielfalt – der rechtliche Rahmen
  • Teresa Nentwig, vom Göttinger Institut für Demokratieforschung spricht über die pädophilen Verstrickungen Helmut Kentlers, dem Gründervater der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ und seinem Konzept der „emanzipierenden Sexualerziehung“ aus historischer Sicht.
  • Der Philosoph und Religionswissenschaftler Dr. Harald Seubert spricht über Die Unantastbarkeit menschlicher Würde und ihre Gefährder.
  • Der Sexualwissenschaftler Dr. Jakob Pastötter spricht über das Konzept Kindersexualität und psychosexuelle Entwicklung.

Flyer gibt es hier. Zur Anmeldung geht es hier.

Kein Ende des „Genderterrors“

Am 1.04.2017 beklagte die Bildungsjournalistin der FAZ, Heike Schmoll, dass Hochschullehrer immer seltener vom mutigen Gebrauch der freimütigen Rede Gebrauch machen. Dabei zeige sich, dass Rücksichtnahmen nach allen Seiten üblich geworden seien, vor allem auf jene Instanzen, die sich an Hochschulen für „Genderterror“ und Sprachzwänge verantwortlich zeichnen.

Wie schon im Januar 2016 in Stuttgart, versucht aktuell eine links-bunte Vielfaltsfront, die so aussagekräftige Namen trägt wie „vielbunt“ und „Warmes Wiesbaden“  die Veranstaltung zu verhindern. Es ist bezeichnend, dass der „Genderterror“, von dem Schmoll anfangs des Monats schrieb, schon im Vorfeld seine Fratze zeigt.

Ziel des „Genderterrors“: Kritik zum Schweigen bringen

Eine weitsichtige Leserbriefschreiberin schrieb in der FAZ vom 20.04.2017: „Eine wesentliche Ursache für den Widerstand gegen »Gender« liegt allerdings darin begründet, dass diese Ideologie unserer Gesellschaft mit staatlicher Förderung aufgezwungen wird, währendgleichzeitig Kritiker als »homophob« diffamiert und durch lautstarken Boykott zum Schweigen gebracht werden dürfen. Angesichts dessen, dass darüber hinaus ohne nennenswerte öffentliche Reaktion Brandanschläge auf Autos von Genderkritikern verübt werden (Berlin im Oktober 2015, Magdeburg im November 2015) und dass öffentlich angekündigte genderkritische Veranstaltungen auf massiven Druck hin ausfallen sollen (Düsseldorf im August 2015) beziehungsweise unter starkem Polizeiaufgebot stattfinden müssen und dabei durch laute Pöbler massiv gestört werden (Stuttgart im Januar 2016, Dresden im März 2016), ist die Verwendung des Begriffs »Terror« – laut Duden die »Verbreitung von Angst und Schrecken« – in diesem Zusammenhang durchaus gerechtfertigt.“ Die Unterstützung und der Besuch des Symposiums am 6. Mai 2017 wird somit ein Zeichen für Wissenschafts- und Forschungsfreiheit in unserem Land.

Zurück